Monate: Dezember 2017

Änderungen bei Zuschüssen und Förderungen

Am 10. und 13. 11. 2017 wurden im BGBl einige Gesetze zu unterschiedlichen Materien kundgemacht, die – im weitesten Sinn – arbeits­rechtliche Förderungen oder Zuschüsse betreffen. Die Änderungen werden hier dargestellt. Der Beitrag von Dr. Andreas Gerhartl behandelt Internats­kosten für Berufsschüler, den Zuschuss zur Entgeltfort­zahlung bei Krankheit und Förderungen für Behinderte.

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,

dem Eifer des Gesetzgebers sei Dank, darf ich Ihnen zum Ausklang des Personalver­rechnungsjahres einen Überblick über die Änderungen, die uns erwarten, präsentieren. Rechtzeitig zum Jahreswechsel informieren Sie Christine Schrammel und Thomas Kiesenhofer auch über die Änderungen bei der Berechnung der Abfertigungs- und Jubiläumsgeld­rückstellungen. Ich danke Ihnen wiederum herzlichst für Ihre Treue im abgelaufenen PV-Info-Jahr, wünsche Ihnen eine besinnliche Vorweihnachtszeit und entspannende Weihnachtsfeiertage und freue mich auf Ihr Weiterlesen! Ihre Monika Kunesch

PV-Info KW49/2017

Die Themen vom 07.12.2017 bis zum 13.12.2017:
– Aus der Schweiz bezogene Invaliditätsrenten sind mit der österreichischen Versehrtenrente nicht vergleichbar
– Beschränkte oder unbeschränkte Steuerpflicht: Vorliegen eines inländischen Wohnsitzes
– Verfristung der Entlassung bei Elternteilzeit
– Doppelte Haushaltsführung und Familienheimfahrten als Werbungskosten
– Unentgeltliche Kontoführung für Bankmitarbeiter ist nicht unbedingt ein Vorteil aus dem Dienstverhältnis
– Wirtschaftlicher Arbeitgeberbegriff

PV-Info KW48/2017

Die Themen vom 30.11.2017 bis zum 06.12.2017:
– Bonus-Malus-System für die Beschäftigung älterer Personen
– Beitragsrechtliche Behandlung von Schutzimpfungen
– Abfindungsgrenzbetrag für Pensionen 2018
– Schwarzgeldzahlungen an einen geringfügig angemeldeten Taxifahrer
– OGH zur Abgeltung von Sonn- und Feiertagsarbeit durch Arbeitsbereitschaftsvergütung

Wohnsitz und Mittelpunkt der Lebens­interessen

Im vorliegenden Fall setzte sich das BFG mit der Beurteilung des Mittelpunktes der Lebens­interessen im Sinne des § 1 Abs 2 EStG einer nicht verheirateten Person bei sich ändernden Wohnsitzen im In- und Ausland auseinander. Aufgrund wechselnder Beziehungen mit anderen Personen im In- und Ausland müssen sich nicht unbedingt die Lebens­interessen verlagern. Ein Gastbeitrag von Martin Österreicher.