Alle Artikel in: Kollektivverträge

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Kann vom kollektiv­vertraglichen Mindest­entgelt eine monatliche Reinigungs­pauschale abgezogen werden?

Die kollektiv­vertraglichen Mindest­entgelte sind in der Regel in Geldbeträgen festgelegt und insoweit daher auch zwingend in Geld zu bezahlen. Das im Bereich der Kollektiv­verträge geltende Geldzahlungsgebot schließt in diesem Bereich abweichende Sonder­vereinbarungen aus. Ein Gastbeitrag von Dr. Thomas Rauch.

KV-Abschluss für Werbung und Marktkommunikation in Wien

Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier berichtet vom erfolgreichen Abschluss der Kollektivvertragsverhandlungen für den Bereich Werbung und Marktkommunikation in Wien. Die Positionen der Gehaltstabelle werden nach der erzielten Einigung um 2,2 % plus 4,50 Euro erhöht und auf den nächsthöheren 50 Cent- bzw den nächsten vollen Eurobetrag aufgerundet.

Überlassene Arbeitskräfte und innerbetriebliche Arbeitszeitreduktion

Sieht der anzuwendende Kollektiv­vertrag vor, dass eine Vollzeitbeschäftigung beim Überlasser in entgeltlicher Hinsicht dem gesetzlichen oder kollektiv­vertraglichen Vollzeitäquivalent des Beschäftigers auch dann zu entsprechen hat, wenn die Arbeitszeit innerbetrieblich reduziert wurde, so würde es eine Umgehung darstellen, wenn der Überlasser mit der überlassenen Arbeitskraft eine Teilzeit­vereinbarung im Ausmaß der beim Beschäftiger nur innerbetrieblich reduzierten Arbeitszeit verein­bart.

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KV-Abschluss für Arbeitskräfteüberlasser

Die Gewerkschaft PRO-GE meldet den erfolgreichen Abschluss der Kollektivvertragsverhandlungen für den Bereich der gewerblichen Arbeitskräfteüberlassung. Es wurden folgende Ergebnisse erzielt: Erhöhung der KV-Löhne (Beschäftigungsgruppe B bis F) um durchschnittlich 2,85 %; Erhöhung der KV-Löhne in der Beschäftigungsgruppe A um 3,98 %; Erhöhung der Zulagen um 1,43 %; Überzahlung des Grundlohnes bleibt aufrecht; verbesserte Regelung in der Stehzeit. Der neue Kollektivvertrag gilt rückwirkend ab 1. 1. 2018.