Alle Artikel in: Editorial

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,

ich wünsche Ihnen ein herzliches Grüß Gott im neuen Jahr – ich freue mich, dass wir einander wieder „lesen“. Das neue Jahr wird gleich mit einem Highlight für die Personalver­rechnung eingeleitet, der sozial­versicherungsrechtlichen Neuregelung für Aushilfskräfte. Wir Personalverrechner/-innen sind ja durch die steuer­rechtliche Bestimmung schon Einiges gewöhnt – das Sozial­versicherungsrecht kann aber die steuer­rechtliche Komplexität noch toppen. Wir haben für die Aufbereitung dieses Themas wiederum Christian Artner gewinnen können – einen Sozial­versicherungs-Vollprofi, doch auch er kann Sie noch nicht vollständig über alle Kuriositäten zu diesem Thema, beispielsweise einen SV-Dienstnehmer­anteil für geringfügig Beschäftigte oder die Beitragsein­zahlung des Dienstgebers direkt auf ein Beitrags­konto eines Dienstnehmers, informieren. Da die monatliche Beitragsgrundlagenmeldung (wiederum) um ein Jahr auf 2019 verschoben wurde, wird als Übergangslösung für das Jahr 2018 eine Beitragsgrundlagenmeldung mittels „Excel-Listen“ installiert. Dieses Verfahren ist aber noch im GKK-internen Prüfungs­verfahren. Christian Artner wird daher in einer der folgenden Ausgaben der PV-Info ein umfangreiches Praxisbeispiel mit mehreren geringfügig Beschäftigten, allen Formularen und Abrechnungsunterlagen nachliefern. Der Jahreswechsel ist Berechnungszeit für die Personal­rückstellungen – Thomas Kiesenhofer vervollständigt in dieser Ausgabe die Informationen …

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,

dem Eifer des Gesetzgebers sei Dank, darf ich Ihnen zum Ausklang des Personalver­rechnungsjahres einen Überblick über die Änderungen, die uns erwarten, präsentieren. Rechtzeitig zum Jahreswechsel informieren Sie Christine Schrammel und Thomas Kiesenhofer auch über die Änderungen bei der Berechnung der Abfertigungs- und Jubiläumsgeld­rückstellungen. Ich danke Ihnen wiederum herzlichst für Ihre Treue im abgelaufenen PV-Info-Jahr, wünsche Ihnen eine besinnliche Vorweihnachtszeit und entspannende Weihnachtsfeiertage und freue mich auf Ihr Weiterlesen! Ihre Monika Kunesch

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,

für die Personalverrechnerin und den Personalverrechner unerw­artet endete die eben abgelaufene Legislaturperiode mit einer revolutionären arbeits­rechtlichen Änderung: der schrittweisen Angleichung der arbeits­rechtlichen Regelungen der Arbeiter an jene der Angestellten. Zu früh dürfen wir uns aber nicht über eine Erleichterung freuen – je nach Übergangsregelungen werden wir noch auslaufend die uns bekannte Zweigleisigkeit verwalten müssen. Vielleicht sind diese Änderungen auch nur ein Vorgeschmack darauf, was eine neue Regierung an personalver­rechnungsrelevanten Maßnahmen zu bieten haben wird. Ihre Monika Kunesch

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,

in dieser „Vor-Wahlausgabe“ der PV-Info informieren wir Sie über aktuelle Gesetzes­änderungen, die noch in der nunmehr zu Ende gehenden Legislaturperiode beschlossen wurden. Thomas Kiesenhofer hat die näheren Details zur neuen Mitarbeiterbeteiligungs­stiftung für Sie zusammengestellt. Fraglich ist für mich, ob dieses Modell wirklich der große Renner werden kann, angesichts einer überschaubaren Anzahl von Aktien­gesellschaften in Österreich. Weiters wurde – wieder einmal – das BUAG novelliert. Die Informationen dazu hat – wie gewohnt – Rudolf Grafeneder zusammengestellt. Passend zum Thema „Bau“ zeigt Christoph Wiesinger am Beispiel eines Falles zum Kollektiv­vertrag für Bauarbeiter, wie rasch Unterentlohnung drohen kann, wenn nicht sorgfältig zwischen Facharbeiter- und Nichtfacharbeitertätigkeit unterschieden wird. Ebenfalls im Zusammenhang mit dem Bereich „Bau“ steht die Frage, wie eine Abfertigung alt zu bemessen ist, wenn es zu einem Wechsel von einer BUAG- zu einer Nicht -BUAG-Tätigkeit kommt. Auch diese Entscheidung des OGH hat Christoph Wiesinger für Sie kommentiert. Last but not least informieren wir Sie in unserer Rubrik „Kurz notiert“ über die allerjüngste Gesetzes­änderung, nämlich die „Verländerung“ des Wohnbauförderungsbeitrags. Ob dies tatsächlich zu einer Vereinfachung der Lohnver­rechnung beitragen …

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,

der VwGH hat nunmehr sämtlichen Spekulationen, wie denn der Umstand zu berücksichtigen sei, wenn ein arbeitgebereigenes Kfz für ein zweites Dienst­verhältnis (und wohl auch für berufliche Fortbildung) verwendet wird, ein Ende gesetzt und klar aufgezeigt, dass es auch für diesen Sachverhalt Werbungs­kosten geben muss – Roman Fragner beschreibt die detaillierte Argumentation. Thomas Rauch zeigt Ihnen zum Dauerbrenner „Urlaubsverbrauch während – langer – Kündigungs­fristen mit Dienstfrei­stellung“, was Sie beachten müssen, um das Dienst­verhältnis schlussendlich nicht mit nicht konsumierten Urlaubstagen beenden zu müssen. In unserer Rubrik „PV international“ haben Johannes Edthaler und Christina Traxler den Fokus auf die Melde­pflichten gemäß LSD-BG gelegt, deren Nichteinhaltung oftmals zu kumulativen und damit zu empfindlich hohen Strafen führen kann. Einleitend finden Sie für die nunmehr anstehenden Personalbudgets die voraussichtlichen Sozial­versicherungswerte für 2018. Mit dieser spätsommerlichen Themenmischung wünsche ich Ihnen einen guten Start in Ihre Herbstarbeit! Ihre Monika Kunesch

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,

die vorliegende zweite Sommerausgabe ist vom Thema „Sozialversicherungs-Zuordnungsgesetz“ (SV-ZG) und von der Hoffnung geprägt, dass sich dadurch tatsächlich Rechtssicherheit im Zusammenhang mit der Abgrenzung von (freien) Dienst­verträgen zu „Werkverträgen“ herstellen lässt – Christian Artner stellt den künftigen Ablauf der Abstimmung zwischen den Sozial­versicherungsträgern ausführlich dar. Leises Unbehagen bereitet dem gelernten Personalverrechner jedoch die Aussage, dass „bei geändertem Sachverhalt eine nachträgliche Umqualifizierung nicht ausgeschlossen ist.“ Dazu passend zeigt Ihnen Christa Kocher, wie Sie in Umqualifizierungsverfahren argumentieren müssen, um im Instanzenzug nicht beim BVwG stecken zu bleiben, sondern doch zum VwGH vordringen zu können, in der Hoffnung, dort mit Ihrer Rechtsansicht zu obsiegen. Und Christa Kocher zeigt anhand einer „Poolschwester“ auch, was nach Ansicht des BVwG kein Werkvertrag ist – ob dieser Sachverhalt auf Basis des SV-ZG künftig gleich an der Wurzel „richtig“ behandelt wird? Ihre Monika Kunesch  

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,

nun ist er also doch (noch) beschlossen worden, der Beschäftigungs­bonus. Damit Sie möglichst rasch Mittel aus dem 2 Mrd € schweren Fördertopf beantragen können, hat Andreas Gerhartl erste Informationen zum Prozedere, die PV-Info-Redaktion einige Beispiele zusammengestellt. Nach der heurigen Erntesaison wird mit 1. 10. 2017 eine Novelle zum AuslBG in Kraft treten, die vor allem eine Änderung in der Beschäftigung von Saisonarbeitern aus Drittstaaten mit sich bringt. Weiters umfasst diese Gesetzesnovelle in Umsetzung von EU-Richtlinien auch eine Erleichterung für unternehmensinterne Rotationsarbeitskräfte bzw kurz­fristig transferierte Arbeitskräfte aus Drittstaaten. Zweimal beschäftigen wir uns in dieser Ausgabe mit dem Thema „Abfertigung“: Zum einen gibt es eine arbeits­rechtliche Entscheidung, aufbereitet von Andreas Gerhartl, wonach auch gegenüber einer betrieblichen Vorsorgekasse im Zusammenhang mit der Rückforderung eines Abfertigungs­betrags nach dem BMSVG gutgläubiger Verbrauch eingewendet werden kann. Zum anderen zeigt ein Erkenntnis des VwGH, dass nicht unbedingt die arbeits­rechtlich nach dem Aktualitäts­prinzip berechnete Abfertigung zur Gänze der begünstigten Besteuerung für Abfertigungen unterliegen muss, und zwar dann, wenn wenige Monate vor Beendigung des Dienst­verhältnisses ohne ersichtlichen Grund eine Entgelterhöhung von unangemessenem Ausmaß gewährt …

Sehr geehrte PV-Info-Forum-Nutzer,

Willkommen auf PV-Info.media, der neuen Plattform für Personalverrechner des Linde Verlags. Der Umzug hat bestens funktioniert und wir konnten alle Beiträge ins neue Forum übersiedeln. PV-Info.media enthält neben dem Forum auch Arbeitsbehelfe, Zeitschrifteninhalte und News aus dem Bereich Personalverrechnung. Wenn Sie von heute an die alte Forumsadresse http://forum.lindeonline.at/ ansteuern, werden sie direkt auf pvinfo.media weitergeleitet. Wir empfehlen pvinfo.media als Lesezeichen in Ihrem Browser zu speichern. Wir hoffen, dass Ihnen die neue Plattform gefällt! Falls Sie Feedback oder Anmerkungen zur neuen Plattform haben, freuen wir uns über eine Nachricht über unser Kontaktformular. Herzlichen Dank und viel Freude mit pvinfo.media! Ihr Linde Verlag

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,

wir warten noch auf den üblichen Gesetzes­änderungsmarathon zur Jahresmitte. Im Vorfeld gibt es derzeit nur eine für die Personalver­rechnung äußerst relevante Neuerung bzw de facto Nicht-Neuerung: Die Einführung der monatlichen Beitragsgrundlagenmeldung wurde (neuerlich) aufgeschoben – aktuell geplanter Start ist nunmehr der 1. 1. 2019. Mittätige GmbH-Gesellschafter (Geschäftsführer), die neben geringfügigen Entgelten für deren Tätigkeit Sozial­leistungen beziehen, unterliegen einem sehr strengen Monitoring der jeweiligen Verwaltungsträger. Dass ein Nebeneinander von Sozial­leistung (konkret einer vorzeitigen Alterspension) und Einkünften aus einer geringfügigen Beschäftigung in manchen Fällen doch möglich ist, zeigt eine Entscheidung des OGH, die Ihnen Christa Kocher aufbereitet hat. SEG-Zulagen sind ein Dauerbrenner in der GPLA. Dabei muss der Personalverrechner einerseits über das Thema der Angemessenheit diskutieren und andererseits, ob tatsächlich eine schmutzige, gefährliche oder ersch­werte Arbeit geleistet wird. Hinsichtlich der Angemessenheit hat die Praxis durch die BFG-Judikatur wiederum einen Rückschlag erlitten, da sich das BMF genötigt sah, den Versuch einer bundeseinheitlichen Angemessenheitsgrenze in den LStR 2002 wieder zurückzuziehen – Roman Fragner hat dazu nähere Details. Ob Veranlagungen nach dem Bezug von Bildungsteilzeitgeld zu einer Überraschung für den …

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,

auch in der zweiten Ausgabe dieses Jahres stellen wir Ihnen noch einige gesetzliche Neuerungen vor – so die bereits mit 1. 1. 2017 in Kraft getretene Änderung im ArbVG zur Verlängerung der Funktionsperiode der Belegschaftsvertretung auf fünf Jahre und die Novellierungen des AMSG und AMPFG zur Verlängerung der Kurzarbeit. Neue Wege der Wiedereingliederung von Arbeitnehmern nach langen Krankenständen werden mit Wirkung ab 1. 7. 2017 offenstehen: eine Wiedereingliederungsteilzeit, sozial­rechtlich abgefedert durch ein Wiedereingliederungsgeld. Wie die betriebliche Praxis dieses Angebot annehmen wird, bleibt abzuw­arten – ein Haken könnte sein, dass der Arbeitnehmer arbeitsfähig sein muss, damit mit ihm eine Wiedereingliederungsteilzeit verein­bart werden kann. Andreas Gerhartl hat die umfangreichen Details dieser neuen „Teilzeit“ für Sie aufbereitet. Karin Blasl befasst sich mit einem Erkenntnis des BFG bezüglich der Frage, in welchen Fällen sonstige Bezüge – möglicherweise im Rahmen eines 13. Laufes – noch dem Vorjahr zuzurechnen sind und wann es sich um Nachzahlungen handelt. Nunmehr leben Personalverrechnerinnen und Personalverrechner seit über einem Jahr mit der neuen Regelung der Mitarbeiterrabatte und der Frage, ob die die Freibeträge übersteigenden Rabatte …