Autor: Redaktion

Aktuelles aus der Personalverrechnung „kurz notiert“. (Bild: © iStock)

Aktuelles aus der Personalver­rechnung

Im Folgenden finden Sie aktuelle Informationen, die Sie eventuell für Ihre tägliche Arbeit in der Personalver­rechnung benötigen, „kurz notiert“. Darunter die Aufhebung einer Wortfolge in der Verordnung zur Vertreter­pauschale, das neue Formular zur besonderen Berücksichtigung von Sonderausgaben und die Besteuerung einer freiwilligen Abfertigung.

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,

in dieser Ausgabe der PV-Info haben wir wiederum einen Schwerpunkt auf internationale Themen gelegt und einschlägige Ansichten der Finanz­verwaltung (EAS-Auskünfte) und Judikatur des BFG und des VwGH der letzten Monate zusammengestellt. Die Durchsicht dieser Beiträge zeigt, wie aufwendig sich manche Verfahren im Zusammenhang mit Auslandssachverhalten gestalten: So ging ein Steuer­pflichtiger im Rahmen seiner Veranlagung von der Verlagerung seiner Ansässigkeit aus und musste schlussendlich im Rechtsmittel­verfahren vom VwGH erfahren, dass aufgrund der kürzer als ursprünglich erwarteten Tätigkeit in den USA und aufgrund des Umstands, dass er keine nachhaltigen sozialen Kontakte in den USA gepflegt hat, kein Wechsel der Ansässigkeit anzunehmen ist. Immer wieder erleben wir auch in der Beratungspraxis Berechnungsprobleme im Zusammenhang mit dem Anrechnungs­verfahren – wie die BFG und VwGH Judikatur zeigt, handelt es sich dabei um keine Einzelfälle. Diesbezüglich stellen jedenfalls die Personalver­rechnungen den Finanzämtern seit einigen Jahren mit dem Lohnzettel L 24 alle notwendigen Berechnungsgrundlagen zur Verfügung. Weiters zeigt sich immer wieder, dass die im Allgemeinen wohl bekannte 183-Tage-Regelung in der Praxis leider in vielen Fällen gar nicht zur Anwendung kommt, da die …

PV-Info KW14/2018

Die Themen vom 30.03.2018 bis zum 05.04.2018:
– Tätigkeit des Chefdirigenten
– Lohn- und Sozialdumping: Strafenkumulation bei Umqualifizierung von selbständig Tätigen zu abhängig Beschäftigten
– Abgrenzungsproblematik zwischen Dienstwohnung und arbeitsplatznaher Unterkunft
– Nachweis der betrieblichen Notwendigkeit bei Nacht- und Sonntagsüberstunden

PV-Info KW13/2018

Die Themen vom 23.03.2018 bis zum 29.03.2018:
– Gesonderte Bestrafung bei Verstößen gegen die höchstzulässige Tagesarbeitszeit
– Verfall von Überstundenentgelt und All-in-Gehalt
– Arbeitszeitaufzeichnungen mittels Stechuhr mit manuellen Korrekturen zulässig?

(Bild: © iStock)

Keine Rückforderung von Dienstnehmer­anteilen zur Sozial­versicherung

Wird eine selbständige Tätigkeit – im Zuge einer GPLA – als unselbständige Beschäftigung qualifiziert, werden dem (nunmehrigen) Dienstgeber Beiträge zur Sozial­versicherung vorgeschrieben. Ein Rückforderungs­recht in Bezug auf die Dienstnehmer­anteile besteht aber auch dann nicht, wenn der vermeintlich Selbständige die von ihm bezahlten Sozial­versicherungsbeiträge zurückerhält. Ein Beitrag von Dr. Andreas Gerhartl.